GR 260 HI, --- “German Civilization and Culture II”
CW, CS M, Th and TBA
KAJ --- HUM 205; Ext. 3496
MWF 11 -12, T 9 - 11
and by appointment
ZIELSETZUNG UND ARBEITSVORGEHEN
Wir versuchen, uns an Hand literarischer, kritischer und publizistischer Texte schwerpunktartig einen Überblick über die letzten 250 Jahre deutscher Kultur zu verschaffen. Ein schweres Vorhaben, dem wir so gut wie möglich gerecht werden wollen. Bei unseren Überlegungen und Diskussionen über die Texte soll es immer wieder um die Frage gehen, was für ein Deutschlandbild, bzw. Bild von den Deutschen die einzelnen Autoren im Umfeld ihrer Zeit jeweils erstellen. Trifft heute etwa noch zu, was Friedrich Schiller am Ausgang des 18. Jahrhunderts einmal äußerte?
Deutschland? Aber wo liegt es? Ich
weiß das Land nicht zu finden.
Wo das gelehrte beginnt,
hört das politische auf.
Dem Kurs
liegt die Anthologie von Claude Hill Zweihundert
Jahre Deutscher Kultur
zugrunde. Wir richten unsere Arbeit
nach den acht Kapiteln des Buches aus, gehen dabei aber selektiv vor. Wir fügen ein quasi neuntes Kapitel hinzu,
um in Form eines Überblicks die Entwicklungen im Nachkriegsdeutschland
anzuschneiden. D.h. zusätzlich zur Anthologie beschäftigen uns auch die Texte
von Robert Darnton, Berlin Journal.
1989-1990, John Ardagh, Germany and
the Germans. The United Germany in the Mid-1990s und Friedrich Christian Delius, Die Birnen von Ribbeck.
Um der CW Designierung des Kurses gerecht zu werden, werden von Euch im Laufe des Semesters vier kurze schriftliche Arbeiten erwartet. Eine Semesterarbeit von ca. 8 - 10 Seiten Länge bildet dann den gleichsam krönenden Abschluß. Stellt Euch darüber hinaus auf ein gelegentliches Popquiz ein, das mit der zu dem Zeitpunkt anfallenden Lektüre zusammenhängt.
Ich kann nicht stark genug betonen, wie wichtig Eure Vorbereitungen auf unsere Stunden und Eure Notizen zum gelesenen Material sein werden. Unser Kurs ist ein “give and take”! Nochmals: Der Schwerpunkt unserer Diskussionen wird sein: Das sich wandelnde -- oder gleichbleibende(?) -- Deutschlandbild im Spiegel literarischer, kritischer und publizistischer Texte der letzten 250 Jahre ... ein verzwicktes Unterfangen.
ERWARTUNGEN
Regelmäßige Anwesenheit
Aktive Beteiligung an der Diskussion
Gelegentlich ein Popquiz
Vier kürzere schriftliche Hausarbeiten
Eine Semesterarbeit von 8-10 Seiten
Letzter Unterrichtstag im Semester
GRADING POLICY
Siehe Catalogue 1999 - 2000, S. 46-47
NB: Wenn Ihr Fragen habt, die sich auf die Texte oder unsere Klassenarbeit beziehen, gehe ich davon aus, daß Ihr mit diesen Fragen zu mir kommt oder sie offen im Unterricht ansprecht. Wir alle können von einem offenen Austausch nur profitieren.
08.28.00